Gesellschaftlicher Wandel

Die Perspektiven junger Menschen sind nicht nur für die Zukunftsfragen ländlicher Räume, sondern für unsere gesamt globale Welt von zentraler Bedeutung. In unserer Arbeit mit jungen Menschen wollen wir also indirekt auch einen gesellschaftlichen Wandel positiv mitgestalten.

Unser Selbstverständnis

Wir sehen unseren Auftrag daher auch in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Nachhaltigkeit verstehen wir in diesem Zusammenhang als Anspruch, die Zukunft so (mit-)zugestalten, dass “möglichst viele, möglichst lange etwas von dieser haben”. Nicht nur Umweltzerstörung, ausufernder Ressourcenverbrauch und der menschengemachte Klimawandel gilt es insofern zu verhindern. Wer Nachhaltigkeit über den Ökologie-Apsekt hinaus interpretiert, der denkt bspw. auch an Dimensionen wie soziale Gerechtigkeit, Frieden und eine gerechte Weltwirtschaft.

Unsere Teilnehmer*innen ermutigen wir dazu, ihre Werte, ihr Verhalten und ihr Handeln dahingehend zu überprüfen, dass sie generationenübergreifend allen Menschen ein Leben in Würde, die Erfüllung ihrer Bedürfnisse und die Entfaltung ihrer Talente ermöglichen. Wir bleiben dabei unserer begleitenden Haltung treu, lassen jungen Menschen Raum zur Entwicklung eigener Ideen und Vorstellungen und unterstützen sie als Einrichtung der politischen Bildung im Sinne des Beutelsbacher Konsenses .

Unser Beitrag

Wir wirken in unserer Arbeit auf dreierlei Wegen an einem positiven gesellschaftlichem Wandel mit:

1. sensibilisieren wir unsere Teilnehmer*innen für unterschiedliche Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Hierfür greifen wir – je nach Situation – aktuelle politische Diskussionen auf. Inhaltlich orientieren wir uns hierbei an den Arbeitsfeldern der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB) .

2. bringen wir uns auf Fachtagungen inhaltlich ein und beziehen Position für (ländliche) nachhaltige Entwicklung, (Jugend-)Partizipation und bürgerschaftliches Engagement. Wir denken gerne als aktive Teilnehmer*innen mit, bieten uns natürlich aber auch für Vorträge, Beratungen oder Workshopsgestaltung an.

3. kooperieren wir – wo möglich – mit anderne Bildungsträger*innen, Einrichtungen der Jugendarbeit, Kommunen und Netzwerken. So können wir diese in ihrer Arbeit für eine nachhaltige Entwicklung unterstützen und neue Zielgruppen für unsere Themen erschließen.

Kontakt

  • 10 Thesen

    Aufbruch!

    Unsere 10 Thesen zum Jugendverband der Zukunft findest du hier als PDF. Auch die Druckversion bekommst du auf Nachfrage kostenlos.